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Es gibt verschiedene Arten von Bahnen. Die meist verbreiteste Bahn ist eine Freiluft-Natursand-Bahn. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Kunststoff-Bahnen, die jedoch überwiegend in den Hallen vorkommen (wie z. B. in Anhausen oder Offingen).

Nachfolgend möchten wir Ihnen Vorschläge für den Aufbau einer Freiluft-Natursand-Bahn zeigen

Vorschlag für einen Aufbau einer Natursandbahn - Freiluftanlage
Für eine Natursandbahn mit den Aussenmaßen von 4,5 x 26,5 m (BxL) benötigen Sie eine Fläche von etwa 5,0 x 28,0 m (BxL) mit einem Aushub von ca. 150 m³ auf Frosttiefe. Darauf erfolgt eine Wandkiesschüttung von ca. 30 - 40 cm (unten groß, oben mittel) mit entsprechenden Drainagerohren, die mehrfach verdichtet werden muss. Die letzte Schicht besteht aus 2 - 3 cm hohen Brechsand (gebrochener Sand) der Körnung 0 - 2 mm. Alle Schichten müssen plan aufgetragen und verdichtet werden. Das ergibt die fertige Nutzschicht. Man pflegt die Bahn durch regelmäßiges wässern, abziehen und verdichten.

Die Bahneinfassung kann z.B. mit Betonkantensteinen (300x100x1000mm), die rundum im Betonmörtel verlegt werden, gestaltet werden. Montagegleich dazu werden T-Eisen und Eckwinkel in die Betonkantensteine eingebracht bzw. eingebunden, die zur Aufnahme der witterungsbeständigen Holzbohlen oder Dielen (Maße ca. 35x250x3000mm d/h/l) dienen. Dann sind noch bewegliche Schwenkbalken, bestehend aus einem Vierkantmetallrohr (ca. 60x60mm) mit Bandeisen mittig versteift (angeschweißt) zur Aufnahme eines ca. 12mm starken Hartgummis (ca. 4,5 x 0,3 m b/h).

So könnte z. B. auch die Bahn in Ihrem Verein oder in Ihrer Gemeinde hergestellt werden.

Sollten Sie noch Fragen zum Aufbau einer Boccia-Bahn haben, wenden Sie sich bitte an Helmut Wassermann, der Ihnen mit Rat und Tat behilflich sein wird.

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Letzte Aktualisierung

Mittwoch, 15. November 2017